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Die »Zeitschrift für Heereskunde« Ausgabe 433 (Juli/September 2009 – Auszüge)

Michael Elstermann:

Das preußische "Einjährigen-Freiwilligen"-System.

 Schulterklappe 1JF.

In diesem Beitrag berichtet der Autor über das System der Einjährig-Freiwilligen. Es zeigt auf, daß die Einrichtung unter anderem dazu gedacht war, die Angehörigen der gebildeten, teils vermögenden Schichten an die Wehrpflicht zu gewöhnen und an das Militär zu binden. 

Dieses System wurde ferner genutzt,  um Unteroffiziere und Reserveoffiziere zu gewinnen, die mit Bildung und fachlichem Wissen, aber auch mit Charakter ihren Dienst versehen sollten. Das gerade letzteres oft von entscheidender Bedeutung für die Auswahl war, weis er zu berichten.

Der Verfasser behandelt daneben die volkswirtschaftliche Bedeutung und den Gewinn für das Militär. Die uniformkundlichen Besonderheiten werden im Übrigen auch dargestellt.


Bild:
Achselschnur für Einjährig-Freiwillige der preußischen Husaren-Regimenter Nr. 1, 3, 5, 11, 12, 14 und 16. (Privatbesitz)


Kanone
Karl-Horst Bichler / Heinz Rabe /
Andreas M.Schmidt
:

Der C-Zug als Transportmittel der schweren Österreichischen Artillerie im Ersten Weltkrieg.

Im 1. Weltkrieg kamen auf deutscher und österreichischer Seite Artilleriegeschütze schwersten Kalibers (38-42 cm) zum Einsatz
.

Die Kanonen waren auf Rädern montiert oder standen auf fester Einbettung. Zum Transport mußten sie auf mehrere Spezialwagen verteilt werden. 

Für die schwere österreichische Artillerie mit ihren Skoda-Kanonen wurde von Austro-Daimler ein besonderes Transportsystem, der C-Zug (M 16), hergestellt. Entwickelt wurde dieser Elektro-Benzin-Zug zum Transport schwerster Lasten von Ferdinand Porsche und Karl Rabe. Über die Technik, aber auch über die zivile Nutzung, berichten die Autoren anhand einer Reihe von hochinteressanten Fotografien.

Bild: 
Kurze Marine-Kanone L/12, genannt "M-Gerät" (aus Schirmer, 1937)


Peter Eggenberger:

Verschnupft, verdingt, verurteilt: Tragisches Schicksal eines schweizer Fremdenlegionärs.

In diesem Beitrag das Leben und das Schicksal eines schweizer Fremdenlegionärs vorgestellt, von dem in einem neuen Buch von Vincenz Oertle berichtet wird.