Nach
den Niederlagen der verbündeten preußischen
und sächsischen Truppen bei Jena und Auerstedt 1806 konnte
Kaiser Napoleon den
sächsischen Kurfürsten Friedrich August III.
für den Beitritt zum Rheinbund
gewinnen. Dafür wurde
Sachsen im Frieden von Posen (11.12.1806) zum
Königreich erhoben. Als
Gegenleistung mußte sich Sachsen mit seinem
Beitritt zum Rheinbund verpflichten, dem Kaiser Napoleon ein Kontingent
von 20
000 Mann für seine Feldzüge zu stellen.
Durch
die ständige Einbeziehung in die
Kriegswirren konnte auch die längst notwendige Reorganisation
der sächsischen
Armee erst im Jahre 1810 erfolgen. Die Reorganisation und die
dazugehörige
Neuuniformierung erfolgten natürlich nach
französischem Vorbild. Was die Farben
der Uniformen anbelangt, so wurden allerdings möglichst die
Althergebrachten beibehalten.
Detailiert bespricht der
Verfasser die Entwicklung der Uniformierung der verschiedenen
Truppengattungen, wobei im 1. Teil die
Uniformrröcke, die Beinbekleidung, die Kopfbedeckungen und die
Mäntel besprochen werden. Acht große farbige
Bildtafeln vermitteln dem Betrachter einen guten visuellen Eindruck zu den Ausführungen.
(Abb:
Grenadierbataillon Liebenau: Jalonneursergeant vom Regt. Prinz
Clemens/Steindel; Kommandeur des Grenadier-Btl. / Major vom Rgt. Prinz
Friedrich
August.)